Sep 21

Musikalische Mondnacht in Schloss Feldegg

Bernhard Mikuskovics und Georg Baum luden Ende August zu einer Reise durch die 13 Vollmonde des Jahres in Schloss Feldegg, Oberösterreich, ein!

Mikuskovics Baum @ Feldegg 2014

Bernhard Mikuskovics und Georg Baum

Mikuskovics Baum @ Feldegg 2014

Mikuskovics Baum @ Schloss Feldegg

Das Duo interpretierte einfühlsam und innig, feurig und wild alteuropäische Lieder, Tänze und Folklore unter Verwendung alter Instrumente wie der Maultrommel, der Harfe und ethnischen Flöten.

“Geschichte und Gegenwart. Tradition und Moderne. Bernhard Mikuskovics und Georg Baum genießen es ungemein, Liedgut aus längst vergangenen Tagen und alten Kulturen in zeitgemäßen Klangwelten neu aufleben zu lassen. Während sie mit ihrer Band NAM gerne auch druckvolle Stücke mit archaischer Kraft und Energie umsetzen, stimmt das Künstlerduo mit seinem jüngeren Projekt Mikuskovics Baum sehr viel ruhigere, einfühlsamere und besinnlichere Klänge an. Im Fokus steht die Schönheit der Stille und der Zauber behutsamer Instrumentierung. Sie nehmen uns mit auf eine bemerkenswerte Zeitreise, wobei das musikalische Erbe Alteuropas die Grundlage für die 13 Interpretationen – Lieder, Tänze, Volksweisen und Folklore – bildet: Harfe, Maultrommel, Streichpsalter, Hornpfeife oder auch ethnische Flöten finden ihren Weg in diesen beseelten Klangkosmos, der sich thematisch und inhaltlich mit der Magie mystischer Vollmondnächte beschäftigt. Durch die vielseitige Melange alter Tonwerkzeuge entsteht mühelos eine dynamische Eigendynamik. Und trotz der eher sanft-atmosphärischen Basis, bekommen die Stücke dennoch eine lebhafte Anmutung, wie beispielsweise das irische Traditional „King Of The Fairies & The Butterfly“ oder das Minnelied aus Siebenbürgen „Es saß ein klein wilds Vögelein“ wunderbar zeigen. So entsteht das wohlige Gefühl einer zarten Traumreise, die den Alltag weit hinter sich zu lassen vermag.” (Jasmin Froghy, Sonic Seducer 03/2014)

Mikuskovics Baum’s Interpretation des österreichischen Volksmusikstückes “Menuett aus Arbesbach” für klassische Harfe & Maultrommel hat neben vielen anderen wunderbaren Stücken österreichischer Künstler dazu beigetragen, daß die österreichische Maultrommelspieltechnik 2012 in das immaterielle Kulturerbe Österreichs aufgenommen wurde, und ist auf der Website der Österreichischen Unesco Kommission im Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes unter Audio Dateien gelistet: http://immaterielleskulturerbe.unesco.at

www.mikuskovicsbaum.com

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Sep 03

Österreichisch Jakutische Freundschaft: “Khomus & Maultrommel” Österreichtour 2014

Im Nachfeld des internationalen Maultrommelkongresses, der heuer vom 8. – 10.  August in Leipzig stattfand, begleiteten die beiden österreichischen Maultrommler Bernhard Mikuskovics und Bernhard Hanreich vom 14. – 17. August 2014 die Delegation jakutischer KhomusvirtuosInnen durch Österreich…

1. Station war ein Konzert in den Jurten von “Freiraum Leben” im niederösterreichischen Oberwölbling, einer kleinen Ortschaft zwischen St. Pölten und Krems.

2. Station war ein Konzert im oberösterreichischen Schloss Feldegg nach einer Reise durch die Wachau.

3. Station war ein Konzert im Rahmen der 9. Aspekte des Heilens, einem jährlich stattfindenen Festival in Wörschach in der Steiermark.

Danach gings nach Molln, wo der Maultrommler Manfred Russmann die jakutische Delegation als Gastgeber übernahm. Nach einem wunderbaren Empfang und Abendessen besuchte man am darauffolgenden Tag die drei in Molln ansässigen Maultrommelschmiede Schwarz, Wimmer und Jofen. Am Abend fand dann das große Abschlusskonzert der jakutischen Delegation gemeinsam mit den Mollner Maultrommlern im Nationalparkzentrum Kalkalpen in Molln statt.

Alle Konzerte der Tour wurden sowohl vom Publikum begeistert aufgenommen als auch von den beteiligten Künstlern enthusiastisch absolviert und nach jedem Konzert fand ein traditionell jakutischer Freundschaftskreistanz statt: Ins Geschichtsbuch der   österreischisch-jakutischen Freundschaft, die im Jahr 1998 beim großen 3. Maultrommelkongress in Molln ihren Anfang nahm und die beim 7. Maultrommelkongress in Jakutsk im Jahr 2011 intensiviert wurde, wurde mit desen Konzerten im Jahr 2014 ein neues Stück Maultrommelgeschichte hinzugeschrieben.

Bildergalerien:

-> Khomus & Maultrommel Bildergalerie von Bernhard Mikuskovics

-> Bericht über den Kongress und die darauffolgende Österreichtour der jakutischen Delegation auf der Website des Khomus Museums in Jakutsk

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Aug 25

SUPERSONUS – The European Resonance Ensemble

Begegnungen zweier musikalischer Welten - das neue Projekt mit Wolf Janscha

Anna-Maria Hefele Obertongesang

Anna-Liisa Eller Kannel

Eva-Maria Rusche Cembalo

Marco Ambrosini Nyckelharpa

Wolf Janscha Maultrommel

Rosary Sonata Nr.1 von H.R.F Biber

Ritus von Wolf Janscha

Viel Vergnügen mit den Videos wünscht Euch

Wolf Janscha

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Aug 04

8. internationaler Maultrommelkongress in Taucha bei Leipzig

Offizielles Kongress- & Festivalplakat

Beim 8. internationalen Maultrommelkongress, der vom 8. – 10. August 2014 gemeinsam mit dem 7. Ancient Trance Festival in Taucha bei Leipzig stattfand, war die Österreichische Maultrommel stark vertreten.

Die Eröffnung des Festivals am Freitag Nachmittag bestritten Mikuskovics Janscha, die beiden Maultrommelvirtuosen und Obertonmusiker Bernhard Mikuskovics und Wolf Janscha. Direkt im Anschluss war die Gruppe Mischkultur rund um den Maultrommler Christoph Schulz zu sehen. Am Samstag spielte dann der Maultrommelvirtuose Albin Paulus gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Natterer von der Gruppe Hotel Palindrone sein Programm Biowobble während sich am Sonntag schließlich auch die Mollner Maultrommler die Ehre gaben.

-> Fotos

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Jun 18

Familientreffen quasi

Feldegger Maultrommeljam2014

Auch der Vierte Feldegger Maultrommeljam war ein unvergessliches Fest. Fast so, als wäre die Familie zusammengekommen – die Verwandtschaft aus Oberösterreich, Wien, Salzburg und der Steiermark. Aber auch die „Cousins“ aus Ungarn, Großbritannien und den Niederlanden sowie unsere Geistesverwandte aus Kanada waren da.

Obwohl Áron Szilágyi ohne Airtist kam, Christoph Schulz und Jörg Horner diesmal solo statt als Duo auf der Bühne standen, hat es an nichts gemangelt. Árons Solospiel hat Kraft wie eine ganze Band. Und Herbert, das LOOP-Gerät von Christoph, sorgte ebenso für höchstes Vergnügen wie der Schulz selbst. Künstlerisch wieder zusammengefunden haben heuer dafür Wolf Janscha und Bernhard Mikuskovics. Das Duo ziselierte zweifelsohne die feinsten Obertöne des Abends.

Aber auch der Brite Jonathan Cope bestach durch seine Vielseitigkeit im Erzeugen von Obertönen. Dass ich, der Ing. LOOP, gemeinsam mit Jörg, Gastgeber Bernhard Hanreich und Deirdre Morgan die Openair-Bühne füllen durfte, freut mich besonders. Bei Deirdre handelt es sich übrigens um die oben genannte Kanadierin, die inzwischen möglicherweise mehr über die heimische Maultrommelkultur recherchiert hat als alle österreichischen Maultrommelexperten. Oder wusstet Ihr, dass es vor 150 Jahren auch in Tirol Maultrommel-Schmiede gab?

Der Maultrommeljam ist aber nicht nur ein Familienfest im metaphorischen Sinn. Die meisten Teilnehmenden nehmen tatsächlich ihre Familien mit. Die Kinder eröffneten den Maultrommeljam ganz offiziell und betrachteten ihn zweifelsohme auch als ihr großes Fest. Und kein einziger Musiker war ihnen böse, als sie nicht vor der Bühne oder Backstage, sondern unter der Bühne und schon auch mal darauf den Darbietungen lauschten. Die familiäre Atmosphäre, die die Hanreichs auf Schloss Feldegg überspringen lassen, ist ohnedies legendär.

Auch wenn es für die Kulturerbinnen und Kulturerben finanziell praktisch nichts zu erben gibt, so scheint der immaterielle Wert weiter zu wachsen. Jetzt kann man natürlich zu Recht behaupten, was ich da schreibe, sei subjektiv. Darum habe ich die anderen Maultrommlerinnen und Maultrommler gefragt, was sie an der Maultrommel schätzen. Ihre Antworten und Musik gibt’s nun in Form eines 15-Minuten-Streifens mit dem Titel „Kulturerben der Maultrommel“ (http://youtu.be/EVyrHF69M5c). Und eines kann ich vorwegnehmen: Ja, wir sind eine Familie. Und was für eine!

***

Kulturerben der Maultrommel

Ein Film von Robert Koch über die Lust am „Eisen“ anlässlich des Vierten Feldegger Maultrommeljams. Ö, 2014, 14:50 Minuten.

Der Film steht allen MaultrommlerInnen und Fans gegen Namensnennung zur nicht-kommerziellen, privaten und öffentlichen Nutzung frei. Bettet ihn in Eure Homepages ein, teilt ihn auf Youtube, Facebook, Maultrommel- und Obertonplattformen. Tragt unser gemeinsames Erbe in die Welt hinaus!

Der ausdrücklichen Zustimmung bedarf jedoch jegliche Form der kommerziellen Nutzung, besonders durch private und öffentlich-rechtliche Medien der Bereiche TV, Radio, Print und Internet. Hier gilt: © 2014 LOOPING no budget productions, Robert Koch.

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Jun 25

Vier Nationen – ein Zungenschlag

Beim Dritten Feldegger Maultrommeljam ging es heiß her. Die Aufnahme ins Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wurde mit phantastischen Auftritten heimischer und internationaler Künstler gefeiert.

Eine teilnehmende Beobachtung von Ing. LOOP

Konzert: Yaroslav Darusenko (Russland)

Konzert: Deirdre Morgan (Kanada)

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Konzert: Danibal (Niederlande)

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Konzert: Olga Prass (Russland)

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Konzert: Mikuskovics Janscha (Österreich)

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Konzert: LOOPING jaw harp orchestra (Österreich)

maultrommeljam-feldegg2013

vlnr.: Bernhard Mikuskovics, Ing. LOOP, Harm Linsen, Deirdre Morgan, Bernhard Hanreich

Bernhard Hanreich hat eingeladen, und die Maultrommelszene hat es ihm mit atemberaubender Musik gedankt. Das Konzept des Jams ging auf. Wo und wann auch immer man sich auf dem Schlossgelände bewegte, fand sich jemand, der zupfte oder sonstige Obertöne von sich gab. Vor, bei und nach den Konzerten. Es war ein Treffen von Freunden aus Österreich, den Niederlanden, Russland und Kanada – ein Fest, das Musiker, ambitionierte Amateure und Fans verband, wie kaum ein anderes.

Wie sagte Jörg Horner (Maul- und Trommelseuche)? “Die Maultrommelszene gibt es überall auf der Welt, sie ist ist überall winzig, aber höchst aktiv und engagiert.” Stimmt! Wie sagte mein (Musik-)Freund Boris Wokurka? “Lauter nette Leute mit teils unglaublichen Fähigkeiten!” Boris spielt mit mir im “LOOPING jaw harp orchestra”, das genau vor einem Jahr – anlässlich des Zweiten Feldegger Maultrommeljams – beschloss, nicht nur als Studioprojekt weiter zu machen, sondern auch Live-Band zu werden. Und so traten wir heuer erstmals in siebenköpfiger Besetzung auf die Bühne.

Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt der “Mischkultur”, einem neuen Bandprojekt von Christoph Schulz. Und hier zitiere ich mich ausnahmsweise selbst: “I werd narrisch, die Burschen sind a Wahnsinn!” Kurz, die Mischkultur bringt Menschen auf höchst professionelle Weise zum Wippen und Tanzen und bietet kurzweilige bis tiefsinnige Unterhaltung.

Daniel Hentschel (alias Danibal) bewies einmal mehr, dass auch Niederländer prächtig maultrommeln und jodeln können. Deirdre Morgan (Kanada) gab neben einer beeindruckenden Performance auch einige maultrommelwissenschaftliche Erkenntnisse preis. Olga Prass und Yaroslav Darusenkov genossen das Ambiente von Schloss Feldegg ebenso, wie das Publikum ihre Auftritte. Harm Linsen führte Jewsaphon und Nasenflöte vor. Das Y-Projekt mit Christoph Köpf, Bernhard Hanreich und Siegfried Loidl – der auch für den guten Ton der Veranstaltung verantwortlich zeichnete – brachte Bewegung ins Publikum. Auch wenn die eingefleischten Maultrommelfans “Truthahn” und “Wiedaschaun” nicht zum ersten Mal hörten, wurde der energiegeladene Auftritt der Maul- und Trommelseuche mit Jubel bedankt.

Franz Kumpl, Vereinsobmann des Österreichischen Maultrommelvereins und Präsident der International Jew’s Harp Society, kündigte Wolf Janscha als seiner Meinung nach “technisch besten Maultrommelspieler der Welt” an. Und meiner Meinung nach hat er damit nicht übertrieben. Zur Technik gesellte sich auch ein gerüttelt Maß an Gefühl. Meine Band kündigte Franz als “JOOPING law harp orchestra” an, was mir als Freund des Schüttelreims trotzdem sehr gefiel.

Wenn schon das “law”, also das Gesetz, auf meiner Seite ist, dann sag’ ich mit Fug und Recht: Der Feldegger Maultrommeljam ist mit Abstand die wichtigste Veranstaltung in der österreichischen Zupfidiophon-Szene. Somit gilt Bernhard Hanreich, seiner Familie und den zahlreichen freiwilligen Helfern höchstes Lob für ihr Engagement und herzlicher Dank.

Und falls Ihr Lust habt, seht und hört Euch selbst an, was Ihr miterlebt oder versäumt habt:

Part 1 (Friday): http://youtu.be/_t7CnFS2Pyg
Part 2 (Saturday): http://youtu.be/y8zlvW0K3Eg
Part 3 – The Pure Jam: http://youtu.be/zuDzkcl-Yzw
LOOPING jaw harp orchestra at Feldegg: http://youtu.be/NTxfp4F6ExQ

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Dec 17

Immaterielles Kulturerbe: Österreichisches Maultrommelspiel!

Wir haben es schriftlich: Am 1. Dezember 2012 bekam der Österreichische Maultrommelverein die Urkunde zur Aufnahme ins immaterielle Kulturerbe Österreichs überreicht!

Unesco Urkundenverleihung

Wolf Janscha (links), Ing. LOOP (Mitte), Bernhard Hanreich (rechts)

Verleihung der Urkunde

Die feierliche Überreichung durch die UNESCO fand im Bockkeller, dem altehrwürdigen Gebäude des Wiener Volksliedwerks statt, wo der Ottakringer Friedhof benachbart und die Heurigen nicht weit sind. Wolf Janscha, stellvertretender Vereinsobmann, nahm das Dokument entgegen. Gemeinsam mit Bernhard Hanreich und Ing. LOOP bedankte er sich mit ein paar gezupften Obertönen entlang der Naturtonskala.

Die Bemühungen von Vereinsobmann Franz Kumpl und die Empfehlungsschreiben von Gerlinde Haid und Volker Derschmidt haben gefruchtet! Am 26.9.2012 hat der Fachbeirat der Österreichischen UNESCO-Kommission das Maultrommelspiel auf Antrag des Österreichischen Maultrommelvereins als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Die heimische Maultrommelei entspreche „dem Verständnis von lebendigen Traditionen, wie es im UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes dargelegt ist“, heißt es im Schreiben der Kommission.

In einem weiteren Schritt wird sich der Österreichische Maultrommelverein gemeinsam mit seinen internationalen Freunden um eine multinationale Einreichung für die internationale Liste bemühen.

-> Offizieller Artikel

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Aug 27

20 Jahre Mollner Maultrommler

Am 24. August 2012 feierten die Mollner Maultrommler ihr zwanzigjähriges Jubiäum im Hoisnhaus in der österreichischen Maultrommel-Hochburg Molln, im Herzen des Nationalparks Kalkalpen.

Mit dabei waren der bayrische Maultrommler Günther Arnold, die Hausruck-Maultrommelmusik, der Feldegger Schlossherr und Obertonmusiker Bernhard Hanreich und das Mühlviertler Duo „Maul- und Trommelseuche“.

-> Bericht

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Aug 27

Maultrommeln und “Zuawispün” am “Pfeifertag” im Salzkammergut

Bei Kaiserwetter fand am 15. August 2012 der  “Pfeifertag” statt.

Seitdem Leopold Khals aus Bad Ischl nach dem Ersten Weltkrieg die letzten Pfeifer, Trommler und Maultrommler  am 15. August 1925 auf der Blaa Alm bei Altaussee im Rahmen des 1. Pfeifertages versammelte, um das alte Volksgut zu bewahren und zu pflegen, geben sich Musikanten aus allen Bereichen der österreichischen Volksmusik jährlich zu Mariä Himmelfahrt ein Stelldichein auf einer Alm irgendwo im salzburgischen, steirischen oder oberösterreichischen Salzkammergut um die Tradition hochleben zu lassen.

Die Veranstaltung wird nicht öffentlich beworben und ist sozusagen ein  “Insidertipp”. In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf die Niedergadenalm, hinter der Bleckwand bei Gschwendt am Wolfgangsee.

Musiziert wurde mit der Seitelpfeife (Schwegel), Maultrommel und anderen volkstümlichen Instrumenten.

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Jul 17

Good Vibrations auf Schloss Feldegg

Die Ersten Feldegger Obertontage boten von 29.6. bis 1.7.2012 ein höchst abwechslungsreiches Musik-Programm in zauberhaftem Ambiente. Glühwürmchen und die Augen des Publikums leuchteten gleichermaßen.

Bernhard Mikuskovics und Wolf Janscha

Mollner Maultrommler

Maul und Trommelseuche mit Franz Kumpl

LOOPING jaw harp orchestra (v.l.n.r.: Ing. LOOP, Bernhard Mikuskovics, Bernhard Hanreich, Ernst Reitermaier)

Der Veranstalter und vielseitige Musiker Bernhard Hanreich eröffnete am Freitag das Programm mit dem ebenso vielseitigen Bernhard Mikuskovics und heißen Didgeridoo- und Maultrommelklängen. Walter Ebner brachte seine Freunde und sein spezielles Didge mit veränderbarem Grundton mit. Am Abend sorgte Soavoco, das „Sound & Voice Collective“ aus Deutschland, für weltmusikalische meditative Klänge. Eine gelungene Einstimmung auf das vielseitige Festival.

Volle Zungenkraft voraus:

Am Samstag startete das umfassende Maultrommelprogramm mit hörenswerten Duetten von Bernhard Mikuskovics und Wolf Janscha, dem wahrscheinlich vielseitigsten österreichischen Maultrommler. Das Y-Project rund um den Multiinstrumentalisten Christoph Köpf (Maultrommel, Percussion, Stimme, Flöten) legte nach. Dabei sorgte auch Bandmitglied und Tontechniker Siegfried Loidl mit Stimme und Gitarre für hinreißende Szenen. Köpf führte danach gemeinsam mit den Mollner Maultrommlern – Manfred Russmann (Maultrommel) und Robert Russmann (Tuba) – eine gelungene Synthese aus traditioneller und moderner Zupfkunst vor.

Als Wolf Janscha seine Solostücke auf edlen Zungeninstrumenten aus aller Welt präsentierte, staunte das Publikum nicht schlecht, was sich alles aus einem so einfachen Instrument herausholen lässt. Die Maul- und Trommelseuche – Christoph Schulz und Jörg Horner – präsentierte ihre höchst amüsante Bühnenshow mit ihren Stimmen und dutzenden Maultrommeln.

Danach hatte Bernhard Hanreich einen weiteren Auftritt als Maultrommler, Ober- und Untertonsänger – im LOOPING jaw harp orchestra mit Ing. LOOP, Ernst Reitermaier und Bernhard Mikuskovics. Die vier Multiinstrumentalisten boten klangliche Vielfalt mit Bariton-Steeldrums, Klarinetten, Fujara, Ober- und Unterton-Gesang, Mundbogen und Didgeridoo. Den Abschluss bildete der „2. Feldegger Maultrommel-Jam“. Zwölf Maultrommler schlossen sich spontan mit weiteren Musikern zu einem wahrlich vibrierenden Ensemble zusammen.

Faszinierende Gesangstechnik:

Am Sonntag-Morgen versetzten Wolfgang Peschel, Bernhard Hanreich und Bernhard Mikuskovics die Pramer Pfarrkirche stimmlich in Schwingung. Mögen die Gebete für einen Fortbestand dieses einzigartigen Festivals bis nach ganz oben dringen. Vor Schloss Feldegg ging es mit Hans Tschiritsch, Franz Haselsteiner (Akkordeon) und Harue Peham (Violine) weiter. Tschiritsch’ Darbietungen auf selbst gebauten Instrumenten wie Obertondrehleier, Trichtergeige oder Zwitscheridoo – einer Kombination aus Didgeridoo und Cello – sind unbeschreiblich, man muss sie selbst gesehen haben.

Hosoo und seine Band Transmongolia zeigten dem Publikum zum Abschluss des Festivals, woher der Bartl den Obertongesang holt. Diese Gesangstechnik stammt nämlich aus Zentralasien – und fasziniert auch immer mehr heimische Musiker und Fans. Ein heftiges Gewitter machte eine Verlegung des Abschlusskonzerts in die Sala terrena nötig. Selbst der anschließende Stromausfall konnte weder das Konzert stoppen, noch die phantastische Stimmung trüben. So klangen die Ersten Feldegger Obertontage im Kerzenlicht stimmungsvoll aus.

Die Musik, die zahlreichen Workshops, das Schloss mit seinen vielen Bäumen und dem Teich, die kulinarischen Genüsse aus eigener und regionaler Produktion, und nicht zuletzt die herzliche Gastfreundschaft der Familie Hanreich machten die Ersten Feldegger Obertontage zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die beteiligten Musiker – inklusive Franz Kumpl, Obmann des Österreichischen Maultrommelvereins – sprachen Bernhard Hanreich und seinen vielen ehrenamtlichen Helfern ihren aufrichtigen Dank für all die mit dem Festival verbundene Arbeit aus.

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