“KHOMUS & MAULTROMMEL”: Die MeisterInnen kommen!

KONZERT HIGHLIGHTS MIT DEN MAULTROMMELSTARS AUS SIBIRIEN!

Die Maultrommel hat nicht nur im Alpenraum Mitteleuropas sondern auch im gesamten eurasischen Raum eine jahrtausendealte Tradition. In Jakutien heißt die Maultrommel „Khomus” und ist neben der Rahmentrommel das Hauptinstrument des sibirischen Schamanismus und das Nationalinstrument Sacha-Jakutiens.

Khomus & Maultrommel 2014 

 

SPITZEN JAKUTISCHER VOLKSMUSIK TREFFEN ÖSTERREICHISCHE MAULTROMMLER!

Im Anschluss an den internationalen Maultrommelkongress in Taucha bei Leipzig begleiten die österreichischen Maultrommler Bernhard Mikuskovics und Bernhard Hanreich die jakutische Delegation von KhomusvirtuosInnen und Khomusschmieden durch Österreich. Mit dabei: Die Altmeister Ivan Alexeev & Spiridon Shishigin, der Khomusvirtuose Kim Borisov, die Khomusvirtuosin Yuliana Krivoshapkina, Albina Degtyareva (Khomusvirtuosin und Leiterin der legendären Ayarkhaan) und die beiden Jungvirtuosen Vova Dormidontov und Alina Nikolaeva.

Wahrscheinlich wird auch ein Kinder-/Jugendlichen-Ensemble dabei sein.

Im Rahmen der Konzerte bieten jakutische Maultrommelschmiede ihre Maultrommeln zum Verkauf.

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Termine:

Donnerstag, 14. August 2014, 19:00 Uhr

Ort: Freiraum Leben, Waldbadstraße 42, A – 3124 Oberwölbling (Niederösterreich)

KARTENRESERVIERUNG:

norbert.unger1@gmx.at , 06763434275

https://www.facebook.com/events/523450311094800/?ref=5

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Freitag 15. August 2014, 19:00 Uhr

Ort: Schloss Feldegg, A – 4742 Pram (Oberösterreich)

http://www.schloss-feldegg.at/jahresprogramm-2014/konzert-khomus-maultrommel/

https://www.facebook.com/events/246168662258416/?ref=5#!/events/658615404210475/

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Samstag 16. August 2014, 13:00 – 15:00 Uhr

Ort: Aspekte des Heilens, A – 8942 Wörschach (Steiermark)

http://land-schamane.com/?page_id=1175

https://www.facebook.com/events/246168662258416/?ref=5

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Sonntag 17. August 2014, 19:00 Uhr

Ort: Nationalparkzntrum Molln (Oberösterreich)

 Kontakt und Information Manfred Russmann: m.russmann@eduhi.at

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Albina Degtyareva & Ayarkhaan: http://youtu.be/Oee1xv65hw0

Kim Borisov: http://youtu.be/N9F3ti7LlLI

Yuliana Krivoshapkina: http://youtu.be/YHOwdeO76xY

Vova Dormidontov: http://youtu.be/BPrvPWiHNr0

Bernhard Mikuskovics & Bernhard Hanreich: http://youtu.be/YMIl9DBC568

Österreichische Maultrommler beim 8. internationalen Maultrommelkongress und festival 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim 8. internationalen Maultrommelkongress und -festival, das vom 8. – 10. August 2014 gemeinsam mit dem 7. Ancient Trance Festival in Taucha bei Leipzig stattfindet, ist die Österreichische Maultrommel stark vertreten.

Die Eröffnung des Festivals am Freitag Nachmittag werden Mikuskovics Janscha, die beiden Maultrommelvirtuosen und Obertonmusiker Bernhard Mikuskovics und Wolf Janscha, bestreiten. Direkt im Anschluss wird die Gruppe Mischkultur rund um den Maultrommler Christoph Schulz zu sehen sein. Am Samstag spielt dann der Maultrommelvirtuose Albin Paulus gemeinsam mit seinem Kollegen Peter Natterer von der Gruppe Hotel Palindrone sein Programm Biowobble und am Sonntag geben sich schließlich auch die Mollner Maultrommler die Ehre.

-> Festival Website

-> Festival Programm

Familientreffen quasi

Feldegger Maultrommeljam2014

Auch der Vierte Feldegger Maultrommeljam war ein unvergessliches Fest. Fast so, als wäre die Familie zusammengekommen – die Verwandtschaft aus Oberösterreich, Wien, Salzburg und der Steiermark. Aber auch die „Cousins“ aus Ungarn, Großbritannien und den Niederlanden sowie unsere Geistesverwandte aus Kanada waren da.

Obwohl Áron Szilágyi ohne Airtist kam, Christoph Schulz und Jörg Horner diesmal solo statt als Duo auf der Bühne standen, hat es an nichts gemangelt. Árons Solospiel hat Kraft wie eine ganze Band. Und Herbert, das LOOP-Gerät von Christoph, sorgte ebenso für höchstes Vergnügen wie der Schulz selbst. Künstlerisch wieder zusammengefunden haben heuer dafür Wolf Janscha und Bernhard Mikuskovics. Das Duo ziselierte zweifelsohne die feinsten Obertöne des Abends.

Aber auch der Brite Jonathan Cope bestach durch seine Vielseitigkeit im Erzeugen von Obertönen. Dass ich, der Ing. LOOP, gemeinsam mit Jörg, Gastgeber Bernhard Hanreich und Deirdre Morgan die Openair-Bühne füllen durfte, freut mich besonders. Bei Deirdre handelt es sich übrigens um die oben genannte Kanadierin, die inzwischen möglicherweise mehr über die heimische Maultrommelkultur recherchiert hat als alle österreichischen Maultrommelexperten. Oder wusstet Ihr, dass es vor 150 Jahren auch in Tirol Maultrommel-Schmiede gab?

Der Maultrommeljam ist aber nicht nur ein Familienfest im metaphorischen Sinn. Die meisten Teilnehmenden nehmen tatsächlich ihre Familien mit. Die Kinder eröffneten den Maultrommeljam ganz offiziell und betrachteten ihn zweifelsohme auch als ihr großes Fest. Und kein einziger Musiker war ihnen böse, als sie nicht vor der Bühne oder Backstage, sondern unter der Bühne und schon auch mal darauf den Darbietungen lauschten. Die familiäre Atmosphäre, die die Hanreichs auf Schloss Feldegg überspringen lassen, ist ohnedies legendär.

Auch wenn es für die Kulturerbinnen und Kulturerben finanziell praktisch nichts zu erben gibt, so scheint der immaterielle Wert weiter zu wachsen. Jetzt kann man natürlich zu Recht behaupten, was ich da schreibe, sei subjektiv. Darum habe ich die anderen Maultrommlerinnen und Maultrommler gefragt, was sie an der Maultrommel schätzen. Ihre Antworten und Musik gibt’s nun in Form eines 15-Minuten-Streifens mit dem Titel „Kulturerben der Maultrommel“ (http://youtu.be/EVyrHF69M5c). Und eines kann ich vorwegnehmen: Ja, wir sind eine Familie. Und was für eine!

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Kulturerben der Maultrommel

Ein Film von Robert Koch über die Lust am „Eisen“ anlässlich des Vierten Feldegger Maultrommeljams. Ö, 2014, 14:50 Minuten.

Der Film steht allen MaultrommlerInnen und Fans gegen Namensnennung zur nicht-kommerziellen, privaten und öffentlichen Nutzung frei. Bettet ihn in Eure Homepages ein, teilt ihn auf Youtube, Facebook, Maultrommel- und Obertonplattformen. Tragt unser gemeinsames Erbe in die Welt hinaus!

Der ausdrücklichen Zustimmung bedarf jedoch jegliche Form der kommerziellen Nutzung, besonders durch private und öffentlich-rechtliche Medien der Bereiche TV, Radio, Print und Internet. Hier gilt: © 2014 LOOPING no budget productions, Robert Koch.

Vier Nationen – ein Zungenschlag

Beim Dritten Feldegger Maultrommeljam ging es heiß her. Die Aufnahme ins Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wurde mit phantastischen Auftritten heimischer und internationaler Künstler gefeiert.

Eine teilnehmende Beobachtung von Ing. LOOP

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Bernhard Hanreich hat eingeladen, und die Maultrommelszene hat es ihm mit atemberaubender Musik gedankt. DasKonzept des Jams ging auf. Wo und wann auch immer man sich auf dem Schlossgelände bewegte, fand sich jemand, der zupfte oder sonstige Obertöne von sich gab. Vor, bei und nach den Konzerten. Es war ein Treffen von Freunden aus Österreich, den Niederlanden, Russland und Kanada – ein Fest, das Musiker, ambitionierte Amateure und Fans verband, wie kaum ein anderes.

Wie sagte Jörg Horner (Maul- und Trommelseuche)? “Die Maultrommelszene gibt es überall auf der Welt, sie ist ist überall winzig, aber höchst aktiv und engagiert.” Stimmt! Wie sagte mein (Musik-)Freund Boris Wokurka? “Lauter nette Leute mit teils unglaublichen Fähigkeiten!” Boris spielt mit mir im “LOOPING jaw harp orchestra”, das genau vor einem Jahr – anlässlich des Zweiten Feldegger Maultrommeljams – beschloss, nicht nur als Studioprojekt weiter zu machen, sondern auch Live-Band zu werden. Und so traten wir heuer erstmals in siebenköpfiger Besetzung auf die Bühne.

Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt der “Mischkultur”, einem neuen Bandprojekt von Christoph Schulz. Und hier zitiere ich mich ausnahmsweise selbst: “I werd narrisch, die Burschen sind a Wahnsinn!” Kurz, die Mischkultur bringt Menschen auf höchst professionelle Weise zum Wippen und Tanzen und bietet kurzweilige bis tiefsinnige Unterhaltung.

Daniel Hentschel (alias Danibal) bewies einmal mehr, dass auch Niederländer prächtig maultrommeln und jodeln können. Deirdre Morgan (Kanada) gab neben einer beeindruckenden Performance auch einige maultrommelwissenschaftliche Erkenntnisse preis. Olga Prass und Yaroslav Darusenkov genossen das Ambiente von Schloss Feldegg ebenso, wie das Publikum ihre Auftritte. Harm Linsen führte Jewsaphon und Nasenflöte vor. Das Y-Projekt mit Christoph Köpf, Bernhard Hanreich und Siegfried Loidl – der auch für den guten Ton der Veranstaltung verantwortlich zeichnete – brachte Bewegung ins Publikum. Auch wenn die eingefleischten Maultrommelfans “Truthahn” und “Wiedaschaun” nicht zum ersten Mal hörten, wurde der energiegeladene Auftritt der Maul- und Trommelseuche mit Jubel bedankt.

Franz Kumpl, Vereinsobmann des Österreichischen Maultrommelvereins und Präsident der International Jew’s Harp Society, kündigte Wolf Janscha als seiner Meinung nach “technisch besten Maultrommelspieler der Welt” an. Und meiner Meinung nach hat er damit nicht übertrieben. Zur Technik gesellte sich auch ein gerüttelt Maß an Gefühl. Meine Band kündigte Franz als “JOOPING law harp orchestra” an, was mir als Freund des Schüttelreims trotzdem sehr gefiel.

Wenn schon das “law”, also das Gesetz, auf meiner Seite ist, dann sag’ ich mit Fug und Recht: Der Feldegger Maultrommeljam ist mit Abstand die wichtigste Veranstaltung in der österreichischen Zupfidiophon-Szene. Somit gilt Bernhard Hanreich, seiner Familie und den zahlreichen freiwilligen Helfern höchstes Lob für ihr Engagement und herzlicher Dank.

Und falls Ihr Lust habt, seht und hört Euch selbst an, was Ihr miterlebt oder versäumt habt:

Part 1 (Friday): http://youtu.be/_t7CnFS2Pyg
Part 2 (Saturday): http://youtu.be/y8zlvW0K3Eg
Part 3 – The Pure Jam: http://youtu.be/zuDzkcl-Yzw
LOOPING jaw harp orchestra at Feldegg: http://youtu.be/NTxfp4F6ExQ

Immaterielles Kulturerbe: Österreichisches Maultrommelspiel!

Unesco UrkundenverleihungMaultrommler vlnr.: Wolf Janscha, Ing. LOOP, Bernhard Hanreich
Verleihung der Urkunde
Wir haben es schriftlich: Am 1. Dezember 2012 bekam der Österreichische Maultrommelverein die Urkunde zur Aufnahme ins immaterielle Kulturerbe Österreichs überreicht!
 
Die feierliche Überreichung durch die UNESCO fand im Bockkeller, dem altehrwürdigen Gebäude des Wiener Volksliedwerks statt, wo der Ottakringer Friedhof benachbart und die Heurigen nicht weit sind. Wolf Janscha, stellvertretender Vereinsobmann, nahm

das Dokument entgegen. Gemeinsam mit Bernhard Hanreich und Ing. LOOP bedankte er sich mit ein paar gezupften Obertönen entlang der Naturtonskala.

 

Die Bemühungen von Vereinsobmann Franz Kumpl und die Empfehlungsschreiben von Gerlinde Haid und Volker Derschmidt haben gefruchtet! Am 26.9.2012 hat der Fachbeirat der Österreichischen UNESCO-Kommission das Maultrommelspiel auf Antrag des Österreichischen Maultrommelvereins als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Die heimische Maultrommelei entspreche „dem Verständnis von lebendigen Traditionen, wie es im UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes dargelegt ist“, heißt es im Schreiben der Kommission.

In einem weiteren Schritt wird sich der Österreichische Maultrommelverein gemeinsam mit seinen internationalen Freunden um eine multinationale Einreichung für die internationale Liste bemühen.

-> Offizieller Artikel

20 Jahre Mollner Maultrommler

Die Mollner Maultrommler, vlnr.: Herbert Walter (Gitarre, Zither), Robert Rußmann (Tuba), Volker Klein (steirische Ziach), Christoph Köpf (Percussion, Obertonflöte), Manfred Rußmann (Maultrommel, Klarinette)

Am 24. August 2012 feierten die Mollner Maultrommler ihr zwanzigjähriges Jubiäum im Hoisnhaus in der  österreichischen Maultrommel-Hochburg Molln, im

Herzen des Nationalparks Kalkalpen.

Mit dabei waren der bayrische Maultrommler

Günther Arnold, die Hausruck-Maultrommelmusik, der Feldegger Schlossherr und Obertonmusiker Bernhard Hanreich und das Mühlviertler Duo „Maul- und Trommelseuche“.

-> Bericht

Maultrommeln und “Zuawispün” im Salzkammergut

Bei Kaiserwetter fand am 15. August 2012 der  “Pfeifertag” statt.

Seitdem Leopold Khals aus Bad Ischl nach dem Ersten Weltkrieg die

letzten Pfeifer, Trommler und Maultrommler  am 15. August 1925 auf der Blaa Alm bei Altaussee im Rahmen des 1. Pfeifertages versammelte, um das alte Volksgut zu bewahren und zu pflegen, geben sich Musikanten aus allen Bereichen der österreichischen Volksmusik jährlich zu Mariä Himmelfahrt ein Stelldichein auf einer Alm irgendwo im salzburgischen, steirischen oder oberösterreichischen Salzkammergut um die Tradition hochleben zu lassen.

Die Veranstaltung wird nicht öffentlich beworben und ist sozusagen ein  “Insidertipp”.

In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf die Niedergadenalm, hinter der Bleckwand bei Gschwendt am Wolfgangsee.

Musiziert wurde mit der

Seitelpfeife (Schwegel), Maultrommel und anderen volkstümlichen Instrumenten.